EN , English
Websites

Typische Fälle

WordPress Plug-Ins als Sicherheitsrisiko

Der Großteil der bekannten Sicherheitslücken betrifft Plugins und Themes, nicht WordPress selbst. Bei einer Seite mit zwanzig Plugins, die seit Monaten niemand aktualisiert hat, kann in jedem davon jederzeit eine neue Lücke bekannt werden. Für eine Kanzlei ist eine gekaperte Website mehr als ein technisches Problem: Sie beschädigt das Vertrauen der Mandanten, die ihre Daten in guten Händen wissen wollen.

Lösungsansatz

Zuerst eine Bestandsaufnahme: WordPress- und PHP-Version, alle Plugins und Themes und ob für sie bekannte Lücken gemeldet sind.

Danach gibt es zwei Wege. Entweder dauerhaft pflegen, Updates, Backups, weniger Plugins, abgesicherter Login. Oder die Angriffsfläche ganz entfernen: Eine Seite ohne Admin-Login und ohne Plugins bietet Angreifern schlicht weniger Ansatzpunkte.

Was bestimmt den Aufwand

  • Wie viele Plugins es gibt und wie viele sich ersetzen oder streichen lassen
  • Ob die Seite weiter redaktionell gepflegt wird
  • Formulare, Logins oder Downloads, die abgesichert werden müssen

Vor jedem Angebot steht ein kostenloses Gespräch.

Wann lohnt es sich nicht

Wenn die Seite gepflegt wird, regelmäßig Updates bekommt und nur wenige, verbreitete Plugins nutzt, ist sie nicht gefährlicher als andere Software. Dann genügt ein Blick auf die Plugin-Liste.

Häufige Fragen

Woran merken wir, dass unsere Seite betroffen ist?

Oft gar nicht. Viele Angriffe bleiben unsichtbar, und die Seite wird still und heimlich missbraucht, etwa für Spam oder Weiterleitungen. Einige Hacker nutzen eine seriöse Seite, um auf die eigenen Webseiten zu verlinken und deren Ansehen bei den Suchmaschinen zu steigern. Diese sogenannten Backlinks sind oft unsichtbar am Ende der Seite hinterlegt, ohne dass man davon etwas merkt. Andere Hacker sind auf E-Mail-Listen oder andere Daten aus.

Reicht ein Sicherheits-Plugin?

Es hilft, ist aber ein weiteres Plugin, das gepflegt werden will. Die einfachste Verteidigung ist das Verringern der Angriffsfläche, etwa durch eine statische Seite ganz ohne Log-In. Bekannte Plug-Ins werden schlicht und ergreifend häufiger attackiert, da sich die Suche und Entwicklung einer Sicherheitslücke dort mehr lohnt, gerade weil so viele Seiten damit gebaut sind.